11. September 2026 · 5 Min. Lesezeit · Von Joao Silva
Ein Rückblicksvideo wird geschaut, wo ein Foto weggescrollt wird. Der Haken ist, dass es mehrere Arten gibt, dass sie zu verschiedenen Aktivitäten passen und dass die falsche Wahl dir fünfzehn Sekunden Linie über einer flachen Karte beschert. So erkennst du, welches Video deine letzte Aktivität wirklich verdient.
Über das richtige Video entscheiden die Daten, nicht der Geschmack. Eine Aktivität mit markanter Route will ein Routenvideo. Eine Aktivität, deren ganzer Charakter ein langer Anstieg war, will ein Höhenvideo. Eine Aktivität mit einem starken Foto will, dass dieses Foto zum Leben erweckt wird. Eine Aktivität ohne all das hat immer noch deine Zahlen.
Geh das in dieser Reihenfolge durch, dann trifft sich die Wahl meist von selbst.
| Was die Aktivität hergibt | Das machen | Wo es entsteht |
|---|---|---|
| Eine Route mit sehenswerter Form | GPS-Routenvideo | Auf deinem Handy |
| Ein großer Anstieg | Höhenprofil-Video | Auf deinem Handy |
| Ein Foto, das dir gefällt | KI-Video aus diesem Foto | Für dich erzeugt |
| Keine Fotos, keine Route | Ein Clip aus der Aktivität | Für dich erzeugt |
Ein Routenvideo animiert deine Linie über die Karte und setzt deine Fotos an der Stelle der Zeitleiste ab, an der sie entstanden sind. Das Bild vom Anstieg auf halber Strecke erscheint also am Anstieg auf halber Strecke. Es passt zu Runden, Punkt-zu-Punkt-Strecken und allem mit erkennbarer Form.
Weniger gut funktioniert es bei einer Hin-und-zurück-Strecke auf flacher Straße oder bei einer Einheit auf dem Laufband ganz ohne GPS. Ist die Form langweilig, wird es das Video auch. Den ganzen Ablauf findest du in der Anleitung zum GPS-Routenvideo.
Bei manchen Ausfahrten geht es nicht darum, wo du warst, sondern wie weit hinauf. Ein Höhenprofil-Video baut deinen Anstieg Bild für Bild auf und macht den harten Teil auch für Leute lesbar, die die Straße nie gefahren sind.
Das ist die bessere Wahl für eine Einheit mit Bergwiederholungen, einen Pass oder jede Strecke, deren Karte ein Gekritzel, deren Profil aber eine Wand ist. Die Schritte stehen in der Anleitung zum Höhenvideo.
Wenn die Einheit dir ein einzelnes Foto gegeben hat, das sich zu posten lohnt, kann dieses Foto stattdessen ein kurzer Clip werden. ActivArt behält die Ausrichtung und wendet denselben Stil, dieselben Effekte und Werte an wie bei einem Standbild, und animiert es dann.
Nimm ein Ausgangsbild, das schon als Standbild funktioniert. Starker Kontrast rund um die Person, eine lesbare Pose und ein klarer Blickpunkt geben der Bewegung Halt. Ein überfülltes Bild fällt eher auseinander.
Routen- und Höhenvideos entstehen auf deinem Gerät aus Daten, die du schon hast, sie sind also schnell, und während der Erstellung verlässt nichts dein Handy. Erzeugte Videos funktionieren anders: Sie laufen über ein eigenes gleitendes Kontingent, mit begrenzter Nutzung im Gratis-Tarif und mehr bei Premium.
Du musst nicht dabeisitzen, bis ein erzeugter Clip fertig ist. Der Auftrag läuft im Hintergrund weiter, und du bekommst eine Benachrichtigung, sobald er bereit ist, du kannst das Handy also weglegen.
Ein großer Tag trägt meist mehr als einen Post. Das Routenvideo und der Clip aus dem Foto erzählen verschiedene Teile derselben Ausfahrt, und sie im Abstand von einem Tag zu posten funktioniert besser, als beide am selben Abend zu stapeln.
Für einen Trainingsblock oder den Aufbau zu einem Rennen behältst du eine Videoart als festes Format und variierst die andere. Die Wiederholung macht einen Feed wiedererkennbar.
All das kommt hochkant heraus, passend für Reels, TikTok und Stories, du musst also nichts neu zuschneiden. Teile direkt aus der App oder sichere die Datei und poste sie später.
Erzeugte Videos tragen signierte maschinenlesbare Herkunftsdaten. Lass sie möglichst intakt, und sag dazu, dass es KI ist, wenn du realistische erzeugte oder umgewandelte Aufnahmen veröffentlichst.
Mach aus deiner letzten Aktivität ein Video